Interview mit Eike-Marie beim WDR



Das WDR-Format Glanz und Natur ist auf uns zugekommen, um mehr über die Positive Psychologie zu erfahren. Das Interview wurde als Video aufgenommen und bei Instagram an 155.000 Abonnenten ausgestrahlt.


Hier haben wir das Interview für Euch verschriftlicht. Los geht's!



 

Wie bist du mit der Positiven Psychologie in Berührung gekommen?


Ich komme aus einer Psychotherapeuten-Familie und bin daher von Kind an mit psychologischen Themen in Berührung gekommen. Ebenso im familiären Kontext habe ich die Positive Psychologie kennengelernt und schnell gemerkt, dass sie tolle Möglichkeiten für mich bereithält, um über die wirklich relevanten Fragen des glücklichen Lebens nachzudenken. Lange Zeit war ich sehr belastet durch meinen Job und hatte als Mutter von 2 kleinen Kindern mit wenig Schlaf zu kämpfen. Ich hatte keine Zeit für mich, keine Zeit zum Reflektieren, wenig Zeit persönlich zu wachsen. Da kam die Positive Psychologie gerade recht, um mir aus meinem Hamsterrad herauszuhelfen.



Wie lange hat es bei dir gedauert bis du die Auswirkungen der Positiven Psychologie gespürt hast?


Das tolle an der Positiven Psychologie ist es, dass viele Übungen bereits zu einem sofortigen Anstieg der Zufriedenheit führen. Wenn man langfristig davon profitieren möchte, ist es wichtig, dass man dran bleibt. Ich würde sagen, nach ca. einem Monat habe ich eine Veränderung in meiner Sichtweise und eine grundsätzliche Steigerung meiner Zufriedenheit bemerkt - ein Monat, in dem ich mich intensiv mit den Kernthemen der Positiven Psychologie beschäftigt habe wie Dankbarkeit, Achtsamkeit, Optimismus, positive Beziehungen zu führen und im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen und Stärken zu leben.


Glück ist etwas sehr Individuelles – Was macht dich glücklich?


Ich bin glücklich, wenn ich mit anderen Menschen zusammen bin. Ich liebe es, in Gesellschaft zu sein. Mit meinem Mann und meinen Kindern, ich bin glücklich, wenn ich mit Freunden ausgelassen lache. Ich bin glücklich wenn ich Yoga machen kann und meditiere. Es tut mir total gut, draußen in der Natur zu sein. Und es macht mich glücklich, wenn ich gut schlafe :-).


Bist du jeden Tag gut gelaunt? Oder geht es eher um’s große Ganze?


Nein, natürlich bin ich auch mal schlecht gelaunt. In der Positiven Psychologie geht es auch nicht darum, nur gut gelaunt zu sein. Vielmehr geht es darum, eine Haltung zu kultivieren, in der man das Positive im Leben bemerkt und für sich zu nutzen weiss. Durch meine Haltung schaffe ich es, erst gar nicht so schnell schlecht gelaunt zu werden und, wenn es mal der Fall ist, schneller aus der schlechten Laune herauszukommen.


Was an der positiven Psychologie hat dich überzeugt?


3 Dinge haben mich überzeugt:

  1. Die Erkenntnis, dass eine Abwesenheit von Unzufriedenheit und Zufriedenheit unterschiedliche Dinge sind, und ich aktiv etwas dafür tun kann, dass ich zufrieden bin. Ich habe es in der Hand!

  2. Die wissenschaftliche Fundierung. Es ist kein Hokuspokus, nichts, wo man dran glauben muss, damit es besser wird, sondern es ist eine vielfach erforschte Wissenschaft. Ich habe Wirtschaftspsychologie studiert und habe lange Zeit in der Unternehmensberatung gearbeitet - ein wissenschaftliches Fundament in dem zu wissen, was ich tue, ist mir sehr wichtig.

  3. Die Positive Psychologie ist sehr alltagsnah und die Übungen sind wirklich einfach umzusetzen.


Welches ist deine Lieblingsmethode aus der positiven Psychologie?​


Meine Lieblingsübung ist, darüber nachzudenken, was am Tag gut gelaufen ist. Auch wenn der Tag noch so schwierig war, hilft es, den Blick auf das Positive zu richten. Dabei erinnere ich mich auch gern daran, wie verbunden ich mich eigentlich mit den Menschen gefühlt habe, die ich getroffen habe.

Außerdem bin ich Fan von Random Acts of Kindness, also jemandem eine Freundlichkeit zu erweisen, ohne etwas zurück zu erwarten.




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