Wie kultiviere ich eine positive Grundhaltung?

Die Macht der guten Gefühle wurde lange unterschätzt.


Dass gute Gefühle positive Auswirkungen haben, ist ja klar. Sie fühlen sich gut an und geben uns Energie. Oftmals ist es jedoch so, dass wir die positiven Gefühle nicht so sehr wahrnehmen - negative Emotionen wiegen stärker und bleiben uns immer länger im Gedächtnis. Da die negativen Emotionen so viel dominanter und auch präsenter sind, stellten sie lange Zeit den Fokus der Forschung dar. Die Klassische Psychologie hilft den Menschen, die negativen Emotionen zu reduzieren.


Dass aber auch den positiven Gefühlen eine große Bedeutung zuteil wird, wenn es um die gute Gestaltung unseres Lebens geht, ist durch die Positive Psychologie deutlich geworden. Sie hat erkannt, welche Auswirkungen das regelmäßige Erleben von positiven Emotionen hat.


 

Was sind überhaupt positive Emotionen?


Es gibt 10 Stück:

  1. Freude

  2. Dankbarkeit

  3. Heiterkeit

  4. Interesse

  5. Hoffnung

  6. Stolz

  7. Vergnügen

  8. Inspiration

  9. Ehrfurcht

  10. Liebe

Wenn man es schafft, diese Emotionen regelmäßig und dauerhaft in sich hervorzurufen, kann man nicht nur seine mentale Leistungsfähigkeit steigern, sondern auch glücklichere Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen, persönlich wachsen und sein Wohlbefinden steigern.

 

Positivity opens us. The first core truth about positive emotions is that they open our hearts and minds, making us more receptive and more creative. (Barbara Frederickson)

 

Wie baut man ein positives Mindset auf?


Wie schafft man es, regelmäßig positive Gefühle zu erleben? Durch Achtsamkeit, Dankbarkeit und positive Gewohnheiten.


Achtsamkeit

Durch Achtsamkeit in Deinem Alltag schaffst Du es, Gefühle bewusst zu ändern. Achtsamkeit bedeutet, im Moment zu sein, den Augenblick bewusst wahrzunehmen und zu genießen. Ihn nicht zu bewerten. Wenn Du lernst, positive Augenblicke wahrzunehmen und diese auszukosten, bist Du auf dem richtigen Weg, Deine Wahrnehmung in Richtung der positiven Emotionen zu schärfen. Denn: die positiven Emotionen sind da - wir müssen sie nur bemerken.


Dankbarkeit

Dankbarkeit gehört zu den zentralen positiven Emotionen. Durch regelmäßiges Notieren der Dinge, für die Du dankbar bist, kannst du Deine emotionale Grundstimmung nachhaltig verbessern und öffnest dadurch Deinen Blick auf die Welt. Gleichzeitig öffnest Du Dein Herz. Dies zieht wiederum weitere positive Emotionen nach sich.


Gewohnheiten

Auch das Überprüfen Deiner Gewohnheiten kann dazu beitragen, eine positive Grundhaltung einzunehmen. Schau Dir Deine Gewohnheiten an und überlege, ob sie Dir gut tun. Für Dich selbst zu sorgen und das zu tun, was gut für Dich ist, ist essentiell, um eine positive Grundhaltung zu kultivieren. Wie gestaltest Du Deinen Morgen? Wie den Abend? Was ist Deine Routine? Tut sie Dir gut? Wie gehst Du mit Dir selbst um?

Dass auch negative Gefühle zum Leben dazu gehören, ist selbstverständlich. Hierüber werden wir in einem anderen Beitrag berichten.

Für 2021 wünschen wir Euch alles Gute und viel Glück und Zufriedenheit.


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